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Opernfahrten

Fahrten ins Grazer Opernhaus gemeinsam mit buch+papier Lampl, Straußgasse 10, Tel. 03842-42076, Fax 03842-42076-20

Kontakt: Julia Kriendlhofer, Tel.: +43 699 81382330


Liebe Opern-begeisterte Kulturbund-Mitglieder,

es ist sehr erfreulich, dass Fahrten ins Grazer Opernhaus (vorderhand) wieder uneingeschränkt möglich sind, und wir mit LA TRAVIATA die Herbstsaison beginnen dürfen.
Leider geht die Teuerungswelle auch an unsere Preisgestaltung nicht spurlos vorüber. Wir haben den Bur-Fahrpreis schon mehr als 15 Jahre nicht mehr angehoben und müssen das nun aufgrund der immer höher werdenden Buskosten tun.
Der offizielle ÖBB-Vorteilscard-Senior-Tarif nach Graz-retour beträgt € 19,40.
Deshalb werden wir ab der Herbst-Saison unsere Fahrtkosten diesem Tarif angleichen und € 20,00 dafür einheben.
Nicht nur die Buskosten - auch die Eintrittspreise wurden (wie jedes Jahr) vom Opernhaus etwas angehoben. Neu ist, dass die Eintrittspreise an verschiedenen Wochentagen für die selbe Vorstellung verschieden hoch sind.

Und trotz allem - wollen wir uns auf entspannte, musikalisch-erbauliche Stunden in unserem schönen Grazer Opernhaus freuen.


Sonntag, dem 15. Jänner 2023 Beginn: 18:00 Uhr

MADAMA BUTTERFLY

Japanische Tragödie in drei Aufzügen
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Es gibt wenige Opern-Momente, die es in ihrem unentrinnbaren und gleichzeitig tief berührenden Schmerz mit dem dreijährigen Warten der Geisha Cio-Cio-San auf die Rückkehr ihres Geliebten, des Navy-Offiziers Pinkerton, aufnehmen können. Wann wird er aus Amerika kommen, sein Versprechen auf gemeinsames Liebesglück einlösen? Brach sie nicht wegen dieser Liebe mit ihrer japanischen Familie und deren Werten, um den amerikanischen Way of Life zu leben? Er wird kommen, da ist sie sicher, und so ruft sie träumend in die Nacht von Nagasaki: „Eines schönen Tages werden wir einen Rauchfaden an der fernen Grenze des Meeres aufsteigen sehen und dann erscheint das Schiff. Er wird aus der Ferne ‚Butterfly‘ rufen. All dies wird eintreffen, das verspreche ich dir. Behalte deine Angst, ich erwarte ihn mit felsenfester Treue.“ Sie hört nicht die Stimme ihrer Freundin Suzuki, die ahnt, dass Pinkerton nicht mehr als Geliebter, sondern nur mehr als ein Schatten der Vergangenheit auftauchen und Cio-Cio-San das Morgen nehmen wird.
Kein Komponist brachte die Gefühle der Menschen so fesselnd und dramatisch auf die Opernbühne wie Giacomo Puccini, der seine Figuren leidenschaftlich und kraftvoll lieben, hassen und sterben lässt. Sein Meisterwerk „Madama Butterfly“, das 1904 uraufgeführt wurde, wird von Floris Visser, der erstmalig an der Oper Graz inszeniert, zu neuem Leben erweckt. Er arbeitet u. a. an der Oper in Amsterdam, am Opernhaus Zürich, am Aalto-Theater Essen, am Staatstheater Karlsruhe und beim Glyndebourne Festival.

 

 

Anmeldung ab sofort gegen Anzahlung von € 10.00 pro Karte (Nichtmitglieder € 4.00 Zuschlag) bei „buch + papier“ Lampl, Straußgasse 10, Telefon (03842) 42076, Fax Dw. -20, jedoch bis spätestens 2.1.2023

Abfahrtszeiten:

15.30 Uhr Montanuniversität
15.35 Uhr LKH
15.40 Uhr Hallenbad
15.45 Uhr Apotheke Göß
15.50 Uhr Jakobikirche
15.52 Uhr Lerchenfeld


Sonntag, dem 5. Februar 2023 Beginn: 15:00 Uhr

DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN

Opéra-bouffe von Jacques Offenbach

Zündende Melodien, Witz, Esprit, Biss, erotische Anspielungen und viel Pariser Charme treffen in der „Großherzogin von Gerolstein“ aufeinander und entführen uns in die Welt Offenbachs und seiner Muse Hortense Schneider, die die großen Partien seiner Operetten wie keine andere verkörperte, formte und inspirierte. Dabei verwischen die Grenzen zwischen Operettenbühne und Pariser Leben jeden Tag aufs Neue: Was die Diva heute auf der Bühne trägt, wird morgen in der Boutique gekauft! Ihr privates Liebesleben füllt die Klatschspalten der Zeitungen, und als die Diva bei der Pariser Weltausstellung von 1867 im Kostüm der Großherzogin von Gerolstein ganz selbstverständlich Hof hält, huldigen ihr Europas Potentaten in Galauniform. Ihr Lächeln lasse, wie Offenbachs Librettist Henri Meilhac meint, „alles offen, wenn es ‚Ja‘ meint; und selbst wenn es wie ‚Nein‘ klingt, lässt es hoffen.“ Jacques Offenbach setzt ihr mit der „Großherzogin von Gerolstein“ erneut ein Denkmal und lässt alles aufbieten: eigenwillige Gerolsteiner Monarchin mit Torschlusspanik, dilettantisches Mordkomplott, unfähiges Soldatenheer mit zahlreichen, bunten Orden, männliche Degen-Diskussionen und immer wieder in verschiedenen Tonlagen schillernde Diven-Anfälle. Peter Lund, der bereits an der Oper Graz erfolgreich „Die Zirkusprinzessin“ und „Martha“ in Szene setzte, lässt die Welt Offenbachs, seiner Hortense bzw. die der Gerolstein neu und glänzend auferstehen.

 

 

Anmeldung ab sofort gegen Anzahlung von € 10.00 pro Karte (Nichtmitglieder € 4.00 Zuschlag) bei „buch + papier“ Lampl, Straußgasse 10, Telefon (03842) 42076, Fax Dw. -20, jedoch bis spätestens 18.01.2023

Abfahrtszeiten:

12.30 Uhr Montanuniversität
12.35 Uhr LKH
12.40 Uhr Hallenbad
12.45 Uhr Apotheke Göß
12.50 Uhr Jakobikirche
12.52 Uhr Lerchenfeld


Donnerstag, dem 2. März 2023 Beginn: 19:30 Uhr

DIE VERKAUFTE BRAUT

Komische Oper von Bedřich Smetana

In furioser Rasanz führt uns die Ouverture in die fröhliche Feierlaune eines böhmischen Dorfes. Einzig Marie mag sich der ausgelassenen Stimmung nicht anschließen, denn just heute wollen sie ihre Eltern mit Wenzel, dem Sohn des vermögenden Gutsbesitzers Mícha, verheiraten. Wenzel ist verschroben, und außerdem liebt Marie Hans, von dem niemand so genau weiß, woher er eigentlich kommt. Da Wenzel Marie noch nie gesehen hat, ist es ihr ein Leichtes, ihm vor seiner zukünftigen Braut einen gehörigen Schreck einzujagen. Der Heiratsvermittler Kecal seinerseits kann Hans die Braut für 300 Gulden unter der Bedingung abkaufen, dass einzig „der Sohn des Mícha“ Marie heiraten dürfte. Marie fühlt sich hintergangen und sieht ihren Liebestraum zerstört, bis sich herausstellt, dass Hans Míchas verschollen geglaubter Sohn aus erster Ehe ist. Und was wird aus Wenzel? Der lässt sich von der wunderschönen Esmeralda dazu überreden, bei einem Wanderzirkus als Tanzbär einzuspringen, wodurch es ihm endlich möglich ist, sich von seiner willensstarken Mutter zu befreien. Mit der „Verkauften Braut“ präsentiert sich Adriana Altaras erstmals als Regisseurin an der Oper Graz. Adriana Altaras ist Regisseurin, Autorin und Schauspielerin zugleich: Seit den neunziger Jahren inszeniert sie Schauspiel und Musiktheater im deutschen Sprachraum, verfasst Bücher (wie beispielsweise den Roman „Titos Brille“, der 2014 verfilmt wurde) und ist auch im Fernsehen überregional bekannt. Der Film „Das Mikroskop“ wurde mit dem Deutschen Filmpreis gewürdigt.

 

 

Anmeldung ab sofort gegen Anzahlung von € 10.00 pro Karte (Nichtmitglieder € 4.00 Zuschlag) bei „buch + papier“ Lampl, Straußgasse 10, Telefon (03842) 42076, Fax Dw. -20, jedoch bis spätestens 14.02.2023

Abfahrtszeiten:

17.00 Uhr Montanuniversität
17.05 Uhr LKH
17.10 Uhr Hallenbad
17.15 Uhr Apotheke Göß
17.20 Uhr Jakobikirche
17.22 Uhr Lerchenfeld


Zur Erinnerung

Bestellte, nicht in Anspruch genommene Theaterkarten werden an der Abendkassa nur dann zurück-genommen, wenn sie spätestens 1 Tag vor der Vorstellung telefonisch abgemeldet wurden.

Sollten Sie daher eine Theaterfahrt aus irgendeinem Grund nicht antreten können, bitte sich bei Frau Julia Kriendlhofer, Tel. +43 699 81382330 spätestens 1 Tag vor der Vorstellung abzumelden, ansonsten muß der volle Kartenpreis (ohne Fahrt) an die Theaterkasse bezahlt werden.

 

Weitere geplante Fahrten ins Grazer Opernhaus bis März 2023

26.03.2023 - Ein Hauch von Venus, Musical von Kurt Weill