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Opernfahrten

Fahrten ins Grazer Opernhaus gemeinsam mit buch+papier Lampl, Straußgasse 10, Tel. 03842-42076, Fax 03842-42076-20

Kontakt: Julia Kriendlhofer, Tel.: +43 699 81382330


Sehr geehrte opernbegeisterte Kulturbundmitglieder,

seit 19.5.2021 ist der Kulturbetrieb im Grazer Opernhaus wieder zugelassen, somit ist es uns wieder möglich, Opernfahrten durchzuführen.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Veordnung der Österreichischen Bundesregierung ein Zutritt zu den jeweiligen Spielstätten der Theater ausschließlich unter Einhaltung der jeweils geltenden Coronaregeln möglich ist.

NACHWEIS BITTE UNBEDINGT MITBRINGEN - wird beim Eintritt kontrolliert!


Samstag, dem 22. Mai 2022 Beginn: 18:00 Uhr

DER RING AN EINEM ABEND

Musik von Richard Wagner - Sprechtexte von Loriot
Erzählerin Maia Happel

Am Grunde des Rheins bewachen die Rheintöchter das Rheingold, verraten aber unbedachterweise dem Zwerg Alberich, dass derjenige, der auf die Liebe verzichtet, daraus einen Ring schmieden kann, der die uneingeschränkte Macht über die Welt sichert. Alberich verflucht die Liebe, schmiedet den Ring und setzt eine Geschichte in Gang, die die Unvereinbarkeit von Liebe und Macht exemplarisch vorführt. Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ beansprucht vier Theaterabende, von der Wellenbewegung des Rheins in Es-Dur bis zum Weltenbrand in der „Götterdämmerung“, erzählt von Göttervater Wotan und seinen Verstrickungen in unerfüllbare Verträge und von der Liebe zu seiner Lieblingstochter, der Walküre Brünnhilde, von seinem Enkelsohn, dem unbedarften Helden Siegfried und der Reinheit eines Waldidylls. Vier Musikdramen, fünfzehn Stunden Musik – Wagner beschenkt sein Publikum überreich, fordert jedoch in gleichem Maße viel an Kondition und Konzentration. Das alles in unmerklich leicht gekürzter Form zu erzählen, gelingt 1992 Loriot in seiner Textfassung „Der Ring an einem Abend“. Dank pointierter Formulierungen, die die Vorgänge in wenigen Sätzen, ja zuweilen gar in einem Wort zusammenfassen, werden die verzwickten Familienverhältnisse ebenso erhellt wie die Stationen vom Raub des Rheingolds bis hin zum Moment, da es die Rheintöchter endlich wieder zurückbekommen, nachgezeichnet. Chefdirigent Roland Kluttig realisiert mit den Grazer Philharmonikern konzertant die allerpackendsten Momente der Tetralogie. Als beredtes, verbindendes Moment zwischen den Gesangspassagen ist Maria Happel als Erzählerin zu erleben, die hierorts schon den funkelnden Sprachwitz Loriots in dessen Textfassung von Leonard Bernsteins „Candide“ ausgekostet hat. Nun rezitiert Maria Happel in launiger Kurzweil die ironischen Kommentare Loriots, die von seinem liebevollen Respekt zu Wagners „Der Ring des Nibelungen“ zeugen.

 

 

Anmeldung ab sofort gegen Anzahlung von € 10.00 pro Karte (Nichtmitglieder € 4.00 Zuschlag) bei „buch + papier“ Lampl, Straußgasse 10, Telefon (03842) 42076, Fax Dw. -20, jedoch bis spätestens 5.5.2022

Abfahrtszeiten:

15.30 Uhr Montanuniversität
15.35 Uhr LKH
15.40 Uhr Hallenbad
15.45 Uhr Apotheke Göß
15.50 Uhr Jakobikirche
15.52 Uhr Lerchenfeld


Zur Erinnerung

Bestellte, nicht in Anspruch genommene Theaterkarten werden an der Abendkassa nur dann zurück-genommen, wenn sie spätestens 1 Tag vor der Vorstellung telefonisch abgemeldet wurden.

Sollten Sie daher eine Theaterfahrt aus irgendeinem Grund nicht antreten können, bitte sich bei Frau Julia Kriendlhofer, Tel. +43 699 81382330 spätestens 1 Tag vor der Vorstellung abzumelden, ansonsten muß der volle Kartenpreis (ohne Fahrt) an die Theaterkasse bezahlt werden.